Vorgehensmodell

Die Wissensbilanz wird im Rahmen von Workshops auf
Grundlage des abgebildeten Vorgehensmodells erarbeitet.
Während des Erstellungsprozesses können vier
Meilensteine erreicht werden, bei denen jeweils ein
verwertbares Ergebnis vorliegt. Damit besteht die
Möglichkeit, auch während des Projektes über
Fortsetzung oder Abbruch zu entscheiden. In den ersten
drei Schritten wird zum einen die Ausgangssituation
der Organisation, also die Möglichkeiten und Risiken des
Geschäftsumfeldes sowie Vision und Geschäftsstrategie
diskutiert und dokumentiert, um den Organisationskontext
festzulegen. Zum anderen werden die für die Organisation
entscheidenden Einflussfaktoren des intellektuellen
Kapitals ermittelt und definiert. Diese gilt es in der
Organisation nach den Kriterien Quantität, Qualität und
Systematik zu bewerten. Damit liegt dem Management ein
Stärken-Schwächen-Profil des intellektuellen Kapitals
vor (Meilenstein I). Um die durchgeführte Bewertung
mit Fakten zu unterstützen und zu hinterlegen, werden in
Schritt vier Indikatoren festgelegt, definiert und
erhoben, die eine Aussage über die definierten
Einflussfaktoren ermöglichen. Zusammen mit den
Ergebnissen aus Meilenstein I ist damit die Grundlage
geschaffen, einen Wissensbilanzbericht zu
erstellen, der extern den wichtigen Interessengruppen
kommuniziert werden kann. Dazu müssen die Ergebnisse
zielgruppengerecht aufbereitet und ansprechend sowie
verständlich dargestellt werden. Mit Meilenstein IV wird
das Management in die Lage versetzt, das intellektuelle
Kapital gezielt zu fördern und zu steuern. Dazu
werden die Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen
Einflussfaktoren analysiert. Aus diesen lassen sich
anschließend diejenigen Handlungsfelder im Bereich des
Intellektuellen Kapitals ableiten, deren Verbesserung und
Entwicklung für die Organisation am Erfolg
versprechendsten ist.
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